Erfolgsfaktoren für internationale Projekte - Interkulturelle Kompetenz

Termine
Themen

Enterprise Europe NetworkInnovationen werden zunehmend in internationalen Kooperationen realisiert. Weiche Faktoren wie interkulturelle Kompetenz sind dabei ebenso wichtige Erfolgsfaktoren wie technologische Fragen.

Dieser intensive Workshop legt Grundlagen für einen professionellen beruflichen Umgang mit kulturellen Unterschieden. Das Training fördert die Sensibilisierung für internationale Kommunikation und unterstützt die Entwicklung einer Schlüsselkompetenz für erfolgreiche Kontakte in internationalem Kontext.

  • Direkte versus indirekte Kommunikation
  • Kulturelle Unterschiede bei Augenkontakt, Geruchssensibilität, Körperdistanzen, Berührungen
  • Gesichtswahrung
  • Rolle von Image und Prestige
  • Hierarchieorientierung und Senioritätsprinzip im Konflikt mit (deutscher) Fachkompetenz
  • Ergebnisorientierung versus Handlungsorientierung
  • „Mañana“ versus Pünktlichkeit und „Just on time”
  • Umgang mit Konfliktsituationen (Critical Incidents)

Inhalt

Ausgewählte Bausteine eigener und fremder kultureller Identität werden kontrastierend dargestellt. Was ist „das Fremde“ und was ist „das typische Eigene“? Vor- und Nachteile ethnischer Stereotype werden spürbar. Die Sensibilisierung für Werte, Tabus, religiöse und ethische Aspekte im interkulturellen Vergleich führt die Teilnehmer zu individuellen Kriterien für ein erfolgsversprechendes Kommunikations- und Führungsverhalten. Dies schafft Grundlagen für die Zusammenarbeit in multikulturell geprägten Projekten.

Das Erkennen, dass „Gesichtswahrung“ zwar ein durch alle Kulturen gültiges, grundsätzliches Bemühen darstellt, sich die Kriterien dafür aber erheblich unterscheiden, führt zu einem veränderten Verständnis der Relevanz von Image- und Prestigeaspekten in interkulturellen Begegnungen.

Im Workshop lernen die Teilnehmer primäre Aspekte interkultureller Kommunikationsfähigkeit kennen, und erfahren konkret, wie sie den Umgang damit üben und trainieren können.

Die vermittelten Fähigkeiten schaffen eine solide Grundlage, die bei Bedarf für ausgewählte Kulturen und Aufgabenstellungen erweitert werden kann.

Durchführung
Interaktiver Unterricht mit hohem Praxisanteil. Mix von Theorie (Grundlagen), Gruppenübungen, Kurz-Diskussionen und Konfrontationen mit individuellen Entscheidungssituationen.

Ziele

Ziele

  • Interkulturell anspruchsvolle Situationen meistern
  • Begegnungen mit „Fremden“ erfolgreich gestalten
  • Interkulturelle Chancen erkennen und nutzen

Vorteile

  • Sie lernen Menschen aus anderen Kulturen besser zu verstehen und profitieren von positiven Aspekten kultureller Vielfalt.
  • Sie können Toleranzgrenzen sinnvoll setzen und Ihre Reaktionen geeignet dosieren.
  • Sie erlernen Methoden, um interkulturelle Missverständnisse zu minimieren oder zu überwinden.
  • Sie können geplante Auslandsaufenthalte in andere Kulturen erfolgreich vorbereiten.

Zielgruppe

  • Mitarbeiter, die Verantwortung in internationalen Projekten tragen.
  • Fach- und Führungskräfte, die interkulturelle Konflikte verstehen und konstruktiv lösen wollen.
  • Manager, die sich verstärkt international orientieren.
  • Menschen, die interkulturelle Chancen erkennen und sinnvoll nutzen wollen.

Programmablauf
09:00 - 12:30

Grundlagen 
- Das Eigene und das Fremde.
- Zur Rolle der Gesichtswahrung in unterschiedlichen Kulturen.
- Übungen zur Konfrontation mit interkulturellen Unterschieden.
- Direkte und indirekte Kommunikation in Konfliktsituationen.

12:30 - 13:30Mittagspause

13:30 - 17:30Praktische Übungen
- Hierarchieorientierung und Senioritätsprinzip im Konflikt mit Fachkompetenz.
- Unterschiede bei Augenkontakt, Geruchssensibilität, Körperdistanzen, Berührungen.
- Ergebnisorientierung versus Handlungsorientierung.
- „Mañana“ versus „Just on time”.
- Critical Incidents Übungen (Interkulturell geprägte Entscheidungssituationen).
Workshopleiter
  • Prof. Dr. Johannes Klühspies
    • Professor Dr. Johannes Klühspies ist langjähriger Universitätsdozent und lehrt zum Thema „Interkulturelle Kompetenz“.
    • Er unterrichtet unter anderem an den Hochschulen/Universitäten Wien, Deggendorf und Leipzig.
    • Als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) war er langjährig in Asien (Japan, China) sowie in Südamerika tätig.
    • Er berät deutsche Unternehmen zu Innovationsstrategien in ausländischen Märkten und ist als Moderator bei interkulturell geprägten Wirtschaftskontakten tätig.

Anfahrt

Infos und Downloads

Ihr direkter Kontakt

Doris Schneider
Tel.: +49 911 20671-357